Rechtsgebiete

Wohnungseigentumsrecht

Betroffen sind hier vorrangig die rechtlichen Beziehungen zwischen Wohnungseigentümern, Verwaltungsbeiräten und Verwalter.

Dies kann die Zahlungsunwilligkeit oder Zahlungsunfähigkeit von Wohnungseigentümern gegenüber der Eigentümergemeinschaft und die Durchsetzung und Eintreibung der Forderungen sein. Aber auch Beschlussanfechtungen kommen häufig vor, z.B. wegen unterschiedlicher Auffassungen zu Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen.

Probleme einzelner Eigentümer untereinander können Gegenstand der anwaltlichen Arbeit darstellen, z.B. wegen der Einhaltung der Hausordnung oder wegen baulicher Veränderungen.

Gelegentlich gibt es auch Differenzen zwischen dem Verwaltungsbeirat und einzelnen oder mehreren Eigentümern, die einer Lösung zugänglich gemacht werden müssen. Alles rund um die Rechte und Pflichten eines Verwaltungsbeirats, wie z. B. Rechnungsprüfung, Einberufung von Eigentümerversammlungen, Entlastung und Haftung, gehören zu den häufig auftretenden Fragestellungen.

Was ist zu tun bei Fallkonstellationen zu Problemen zwischen den Eigentümern und dem Verwalter, wenn beispielsweise Eigentümer mit der Arbeit des Verwalters nicht zufrieden sind oder nach dem Verwalterwechsel Ansprüche gegen den Ex-Verwalter durchgesetzt werden sollen, z.B. Herausgabe der Unterlagen, Rechnungslegung und Auskunftserteilung, etc.?

Aber auch Verwalter benötigen immer häufiger „vorbeugende“ Beratung zur rechtlichen Flankierung von Eigentümerversammlungen oder Beiratssitzungen, zur Vermeidung von haftungsrechtlichen Konsequenzen.

Wohnungseigentumsrechtliche Gesichtspunkte betreffen ferner das Verhältnis der Eigentümergemeinschaft zu Dritten (z.B. Handwerkern, Bauunternehmern, Hausmeisterdienstleistern, Lieferanten) oder einzelner Eigentümer gegenüber Mietern.

 

Mietrecht

Meistens geht es um Probleme im Zusammenhang mit Kündigungen (sei es von Mieter- oder von Vermieterseite), sowie deren Durchsetzung oder der Abwehr von Kündigungen und deren Folgen.

Kündigungen erfolgen aus den verschiedensten Gründen, z.B. wegen Zahlungsverzuges, Nichtgewährung des Mietgebrauchs, Mängeln der Mietwohnung, Eigenbedarf, mangelnder wirtschaftlicher Verwertungsmöglichkeit oder auch wegen Hausordnungsverstößen. Kündigungen müssen formgerecht erfolgen und auch bestimmte Inhalte aufweisen, damit sie überhaupt wirksam sind. Viele folgenschwere Fehler sind jedoch bei sachverständiger Beratung vermeidbar.

Weitere häufige Problemlösungen werden bei Mieterhöhungsverlangen gesucht, da diese fachlich fundiert und begründet sein müssen (z.B. Beachtung der Kappungsgrenze, Zeitabstand der Mieterhöhungen, Begründung und Berechnung der Erhöhung, korrekte Anwendung des Mietspiegels).

Anwaltliche Unterstützung ist oft erforderlich bei der Prüfung oder Erstellung von Betriebskostenabrechnungen.

Auch die Berechtigung von Mietminderungen dem Grund und der Höhe nach (z.B. Schimmel, Lärm und andere Mängel) bedarf vielfach sowohl für Mieter als auch Vermieter der anwaltlichen Überprüfung.

Ein wichtiges Thema für Mieter und Vermieter sind ferner Schönheitsreparaturen und Schadensersatzforderungen wegen des Zustandes der Wohnung insbesondere bei der Rückgabe, z.B. Malerarbeiten, Fußbodenbelag, Dübellöcher in den Wänden, Nikotinverfärbungen, Entfernung mitvermieteter Gegenstände, etc.)

Auch die Zahlungsunwilligkeit oder Zahlungsunfähigkeit von Mietern und die zeitnahe Umsetzung der daraus folgenden Ansprüche der Vermieter mit Augenmerk auf die Schadensminimierung ist wesentlicher immer häufiger Gegenstand anwaltlicher Tätigkeit sowohl im Wohnraum- als auch im Geschäftsraum-Mietrecht.